Pressespiegel
(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 20.10.2005)
Eine Liebeserklärung nach Noten
Mannheimer Musikmacher haben sich zu einer CD zusammengetan – Von Rap bis Dialekt
„Mannheim-Mannem-Monnem“ heißt die brandneue CD, auf der in kurpfälzischer Mundart und in verschiedensten musikalischen Stilrichtungen der Quadratestadt gehuldigt wird.
Im Wahrzeichen Wasserturm wurde die Neuerscheinung vorgestellt, die ab sofort erhältlich ist und auf Initiative des KulturNetzes Mannheim Rhein-Neckar entstand. Die bekannten Songs wie Joy Flemings „Neckarbrückenblues“ oder „Meine Stadt“ von den Söhnen Mannheims sind nur zwei von insgesamt 16 musikalischen Liebeserklärungen an die Stadt.
Dahinter steckt neben der Werbeidee auch eine soziale Verpflichtung. Denn jeweils einen Euro aus jeder verkauften CD reicht das KulturNetz an verschiedene soziale Einrichtungen weiter.
„Die Realisierung des Projekts war allerdings nur durch die Unterstützung der Heinrich Vetter-Stiftung möglich“, berichtet Peter Baltruschat vom KulturNetz.
5.000 Sampler wurden bereits gepresst und sind für 16,00 Euro bei allen großen Elektronikmärkten in der Region erhältlich.
Das KulturNetz hat sie alle unter einen Hut gebracht. Sechzig Minuten lang besingen Joana, Bernhard Kaiser, Roland Herbie Herbe, Christian Habekost oder Bernd Köhler ihre Stadt. Und viele, viele mehr. „Wir wollen damit das Image der Musikstadt unterstreichen“ ist Baltruschat stolz darauf, dass sich so viele bekennende Künstler zusammengetan haben. Es ist zwar nicht die erste CD, die der Quadratestadt gewidmet ist, aber die erste, in der sich jedes der 16 Lieder um Mannheim dreht.
Alle Stilrichtungen sind dabei vertreten. Egal ob Folklore oder Dialektrock, ob nun Kabarettist Hans-Peter Schwöbel rappt oder Silke Hauck in dem Soul-Schmusesong „Where my heart feels like home“ ihr „schäänes Mannem“ besingt – für jeden Mannheimer sollte diese Scheibe ein essentieller Bestandteil seiner CD-Sammlung sein. Als erste Einrichtung wird „Freezone Straßenkinder Mannheims“ in den Genuss der Aktion kommen, berichtete Peter Baltruschat. Und da schon einige Unternehmen der Region CDs im Vorfeld bestellten, um diese an ihre Mitarbeiter und Kunden zu verschenken, konnte er bereits einen Scheck im Wert von 1.000 Euro an Freezon überreichen.
Text: Alexander Czekalla